Dienstrang: ohne

Aufgabe im Lager: Dolmetscher (Russisch)

Friedrich Wilhelm Tönse wurde 1863 in Bromberg in Westpreussen geboren. Nach dem Tod seiner Eltern ging er 1904 mit seiner Familie nach Moskau und gründete dort ein technisches Vertriebsbüro. 1915 musste die deutschstämmige Familie Russland verlassen und kam zunächst in Ohrdruf in Thüringen unter. Friedrich Wilhelm Tönse war im dortigen Gefangenenlagers als Dolmetscher beschäftigt. Im Frühjahr 1916 wurde das Lager geschlossen und Tönse wechselte nach Güstrow. Er arbeitete nun in der Russischen Kanzlei als Dolmetscher und seine Frau Fanny Tönse fand dort ebenfalls eine Anstellung in der Postprüfungsstelle. Nach Kriegsende wurde Tönse weiter im Lager beschäftigt und übernahm später als Co-Direktor die Leitung des Heimkehrerlagers. 1924 zog die Familie nach Berlin. Friedrich Wilhelm Tönse starb 1948 in Ehrbach am Odenwald.

Ansichten:

1917 - Leitung der russischen Kanzlei

1917 - russische Kanzlei

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