Die Bilder dieser Seite zeigen Ansichten dieser Ausfallstraße in Richtung Rostock. Sie heisst heute in voller Länge AM BERGE. An ihrem Ende stand seit dem Mittelalter eines der 4 Stadttore Güstrows, das Mühlentor. Daher rührt auch der ursprüngliche Straßenname BEIM MÜHLENTOR. Dieses Tor wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen. Der obere Teil, auf dieser Karte schon AM BERGE genannt, hiess früher ZIEGENMARKT. Die wichtigsten Bauten waren hier das Wasserwerk und die Mühlentormühle. Seit dem Mittelalter befand sich dort eine Wassermühle. Um deren Betrieb zu sichern, wurde in diesem Bereich das Wasser des Flusses NEBEL mittels eines Wehres aufgestaut. 1827 kam es zu einem völligen Neubau als Rapsölmühle. 1882 entstand daneben das erste Wasserwerk der Stadt Güstrow, das aus dem Fluss NEBEL in direkter Nachbarschaft das Wasser entnahm und über Filterbecken aufbereitete. Nach dem Ende des Mühlenbetriebes 1923 wurde mit der Mühlenturbine ein Generator betrieben, der die Pumpen des Wasserwerkes mit Strom versorgte. In dieser Straße lag auch die 'Sagemüllersche Brauerei' in der das damals berühmte Kniesenack-Bier gebraut wurde; bis zur Wende gab es hier einen Brauereibetrieb.

 Ansichten:

1899 - Promenade am Mühlentor

1900 - Partie am Mühlentor

1902 - Mühlentor

1904 - Partie am Mühlentor

1904 - Am Mühlentor

1904 - Mühlentor mit Hansens Brauerei

1904 - Partie vor dem Mühlentor

1905 - Partie beim Mühlentor (Neuer Damm)


1908 - Am Mühlentor

1908 - Mühlenstrasse

1910 - Am Mühlentor

1910 - Am Berge

1911 - Am Berge u. Langestrasse

1915 - Partie am Mühlentor

 1915 - Hollstrasse / Am Berge / Mühlenstrasse

 1915 - Altdeutsche Bierstube "Kniesenack"

1920 - Altdeutsche Bierstube, Am Berge 39

1927 - Stauwehranlage Mühlentor

1940 - Restaurant Zur Klause

 1940 - Am Berge

1940 - Am Berge - Pavillion

1942 - Restaurant Zur Klause

1950 - Partie an der Nebel

1953 - An der Nebel

   

 

1960 - Am Berge 13

     

 

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