••• GÜSTROW VON SÜDOSTEN
••• um 1900 (ungelaufen)
••• 'Die Welt in Photografien' herausgegeben von Joseph Kürschner, Eisenach - Hermann Hillger Verlag, Berlin Nr. 1631 - Neue Photografische Gesellschaft Berlin-Steglitz

Detailansicht:

Beschreibung auf der Rückseite:

Güstrow in Mecklenburg von Südosten gesehen. Die zunächst ins Auge fallenden Gebäude sind das Schloss, ein herrlicher Bau in Renaissancestil aus dem 12. Jahrh., von dem das Hauptgebäude mit Flügel wohl erhalten ist und gegenwärtig neben den dazu gehörenden Wirtschaftsgebäuden als Landarbeitshaus benutzt wird. Rechts davon der 1880 erbaute Wasserturm (???), der die Stadt mit Wasser versorgt. Am hohen breiten Dach kenntlich, die von einem Wohltäterder Stadt gestiftete Krohnschule, ein schmuckloses, aber umfangreiches Gebäude; zur linken des Schlosses die Pfarrkirche mit spitzem, die im 12. Jahrh. erbaute Domkirche mit abgestumpftem Turm. Die Pfarrkirche wurde bei dem grossen Brande von 1503 ein Raub der Flammen, aber schon 2 Jahre darauf wieder aufgebaut. Der Alötatschmuck beider Gotteshäuser ist sehenswert. - Güstrow, dessen Name von Guz-Trava, d.h. Grünberg hergeleitet wird, war vom 12 Jahrh. bis 1695 die Residenz der Herzöge von Mecklenburg-Güstrow, ursprünglich mit einem hölzernen Wall nebst Graben, erst später durch eine jetzt nur noch in einzelnen Überresten auf der Südseite erhaltene Stadtmauer befestigt. Die stadt, die nicht ganz 18.000 Einwohner zählt, ist gegenwärtig noch als Sitz des Schwurgerichts für beide Mecklenburg, sowie als Garnisonsort des Holstein. Feldart. Reg. Nr. 24 von Bedeutung.

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